12.12.1918 - 202 bekannte deutsche Kriegstote
Richard Wenke
Friedrich Holldorf
Anton Ringwalski
Otto Rossberg
Wilhelm Walz
Kurt Räber
Albert Cuillerdier
Dimitros Skutelas
Rafaele Balestrini
Emil Trauer
Karl Berger
Franz Schnepp
Fritz Fricke
Wilhelm Heuer
Michele Serafino
Hermann Niklaus
Alfons Ebel
Kiril Groth
Friedrich Talmon
Albert Hoos
Willy Heidelberger
Alfred Stark
Willi Zwerg
Otto Müller
Paul Bauer
Wilhelm Oelze
Stanislaw Patzewitz
Friedrich Haverkamp
Sebastiano Mastrandrea
Stanislaw Socha
Robert Weniger
Giuseppe Nardi
Pantilimon Gorbunow
Fritz Löbel
Eugen Franz
Wasili Simakow
Gawrie Fatejew
Friedrich Sprie
Emil Wagner
Paul Engmann
Josef Schlägel
Antonio Cortona
Johann Sigmundsky
Bruno Eckhardt
Somjon Switkin
Friedrich Krüger
Stefan Kudrazof
Alexander Wolkow
Iwan Bulgakow
Johann Kagerer
Hubert Bongartz
Fedosei Lorin
Bruno Gleich
Andreas Weiss
Gerhard Hinners
Andrei Stepow
Prokofi Zerpjata
Klementy Geronik
Franz Wojinzah
Peter Nieken
Erw. Schmidt
Dimenti Grizenko
Otto Siegel
Willy Heusinger
August Brauer
F. Griehs
Nikolaus Moßmann
Hermann Nagel
Willy Boths
Fritz Heckmann
Giuseppe Tuveri
Paul Fischer
August Trendel
Jos. Mitsching
Adolf Simon
Max Hetzsch
Theodor Buschhoff
Heinrich Hoffmann
Alois Machut
Elie Masson
Georg Schumacher
Ernst Thielmann
Andrey Wlasow
Luigi Licani
Wilhelm Schwenke
Nikolaus Nikoley
Karl Grauel
Wilhelm Grallert
Johann Schober
Larion Kapibka
Franz Wiskowski
Johann Balter
Karl Wulff
Heinrich Engels
Johann Hohnen
Michail Ramnicky
Max Schilfert
Otto Köhler
Friedr. Borchert
Friedrich Runge

Herzlich Willkommen auf der Themenseite des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Wir haben hier Informationen zu den anstehenden hundertsten Jahrestagen rund um den Ersten Weltkrieg zusammengeführt und stellen ausgewählte Gedenkvorhaben, Projekte und Veranstaltungen des Volksbundes und anderer Organisationen sowie Institutionen aus dem In- und Ausland vor.

Sie finden hier u.a.  Projektideen für Schüler und Jugendliche, Tipps zur Organisation und Durchführung von Gedenkveranstaltungen, Hinweise auf geplante Gedenkveranstaltungen und weitere Hintergrundinformationen zum Thema. Die Seite wird laufend ergänzt, Sie sind herzlich eingeladen auch Ihre eigenen Vorhaben hier zu präsentieren, um so eine möglichst umfassende Information für Interessierte zu ermöglichen und Ihre eigenen Vorhaben vorzustellen.

2014 jährte sich der Beginn des Ersten Weltkrieges zum hundertsten Mal. In dieser „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ mit seinen mörderischen „Ausblutungsschlachten“ fanden fast 10 Millionen Soldaten einen grausamen Tod, weitere 20 Millionen wurden verwundet und blieben fürs Leben an Körper oder Seele gezeichnet. Ganze Landstriche wurden verwüstet – von Granaten zerklüftet, durch Giftgas verseucht. Namen wie Verdun, Ypern, Tannenberg oder die Somme  stehen für ein bis dahin beispielloses Massensterben, das der damaligen Propaganda vom „Heldentod“ hohnlacht. 2018 jährt sich das Ende des Ersten Weltkrieges zum hundertsten Mal.

Der Erste Weltkrieg veränderte das Leben der Menschen, Gesellschaften und Staaten in Europa. Die gemeinsame Erinnerung an diesen kollektiven Albtraum, seine Ursachen und Auswirkungen ist deshalb unverzichtbarer Bestandteil des europäischen Integrationsprozesses. Trotz Unterschieden in den nationalen Gedenkkulturen gilt die grundsätzliche Überzeugung, dass wir heute mehr sind als eine Zwangsgemeinschaft zur Lösung aktueller finanz- und wirtschaftspolitischer Probleme.

Der luxemburgische Premierminister Jean-Claude Juncker hielt deshalb in seiner Gedenkrede im Deutschen Bundestag anlässlich des Volkstrauertages 2008 Skeptikern entgegen:

„Wer an Europa zweifelt, wer an Europa verzweifelt, der sollte Soldatenfriedhöfe besuchen! Nirgendwo besser, nirgendwo eindringlicher, nirgendwo bewegender ist zu spüren, was das europäische Gegeneinander an Schlimmstem bewirken kann.“

Jean-Claude Juncker – Luxemburgischer Premierminister