14.12.1918 - 168 bekannte deutsche Kriegstote
Ernst Lämmel
Friedrich Wiesekopsieker
Peter Barra
Gustav Ettling
A. Harms
Karl Otterbein
Otto Bosch
Otto Schalau
Georg Seide
Joseph Winawiski
W.H. Clark
Henri Preteur
Ernst Richard Baumgärtel
Heinrich Spanknebel
Johann Martin
Paul Röver
Stefan Kokarow
Josef Wagner
Nikolaus Schneider
Felix Wrobel
Paul Ezika
Wilhelm Krüger
Heinrich Kauermann
Dimitri Kutipuschin
Heinrich Schneider
Rudolf Schröder
Dimitry Diodit
Jemeltjan Kremena
H. Corlett
Paul Schirmer
Jean Baptiste Henri Chomette
Tirentje Heiduck
Albert Strickler
Franz Muchalik
Friedrich Zeranski
Ernst Schroeder
Josef Beckmann
Johann Hasenbeek
Albert Martin Ipsen
Paul Heinrichs
Arthur Mädler
Hermann Tschirne
Pierre Turpin
Johannes Müller
Joseph Trageser
Gustav Handke
Johannis Wassilakis
Robert Weber
Arthur Engel
Anton Putz
Herbert Krause
Sergey Sobotuchin
Paul Prüssmann
Fritz Lier
Wassily Chuykon
Demis Romanon
Rich. Stieghan
Iwan Baranoff
Otto Pantelmann
Louis Lenormand
Iwan Karew
Paul Junghaus
Wilhelm Richter
Julius Delerue
Martin Jahnsmüller
Franz Linowicki
Anton Brückers
Philipp Trumpfheller
Nazzareno Arcangeli
Richard Kamm
Wasili Kisilow
Johann Dombrewsky
Franz Klinkert
Felix Lehmann
Karl Trull
August Richter
Fritz Schubert
Konstantin Dimitrjew
Joseph Ickelheimer
Otto Sauer
Ambros Wirsing
Jacob Siegle
Heinrich Rau
Elie Contoly
Otto Sassor
Radrjza Jowanowitsch
Wilhelm Blies
Wilhelm Waschelowsky
Friedrich Schmidt
Wasili Rabow
Wilhelm Lorenz
Serapont Komarow
Fritz Ulrich
Pawel Lineschok
Henri Guillon
Paul Langwisch
Hermann Ritter
Iosif Ljagas
Michael Kiselew
Jean Barreau

Herzlich Willkommen auf der Themenseite des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Wir haben hier Informationen zu den anstehenden hundertsten Jahrestagen rund um den Ersten Weltkrieg zusammengeführt und stellen ausgewählte Gedenkvorhaben, Projekte und Veranstaltungen des Volksbundes und anderer Organisationen sowie Institutionen aus dem In- und Ausland vor.

Sie finden hier u.a.  Projektideen für Schüler und Jugendliche, Tipps zur Organisation und Durchführung von Gedenkveranstaltungen, Hinweise auf geplante Gedenkveranstaltungen und weitere Hintergrundinformationen zum Thema. Die Seite wird laufend ergänzt, Sie sind herzlich eingeladen auch Ihre eigenen Vorhaben hier zu präsentieren, um so eine möglichst umfassende Information für Interessierte zu ermöglichen und Ihre eigenen Vorhaben vorzustellen.

2014 jährte sich der Beginn des Ersten Weltkrieges zum hundertsten Mal. In dieser „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ mit seinen mörderischen „Ausblutungsschlachten“ fanden fast 10 Millionen Soldaten einen grausamen Tod, weitere 20 Millionen wurden verwundet und blieben fürs Leben an Körper oder Seele gezeichnet. Ganze Landstriche wurden verwüstet – von Granaten zerklüftet, durch Giftgas verseucht. Namen wie Verdun, Ypern, Tannenberg oder die Somme  stehen für ein bis dahin beispielloses Massensterben, das der damaligen Propaganda vom „Heldentod“ hohnlacht. 2018 jährt sich das Ende des Ersten Weltkrieges zum hundertsten Mal.

Der Erste Weltkrieg veränderte das Leben der Menschen, Gesellschaften und Staaten in Europa. Die gemeinsame Erinnerung an diesen kollektiven Albtraum, seine Ursachen und Auswirkungen ist deshalb unverzichtbarer Bestandteil des europäischen Integrationsprozesses. Trotz Unterschieden in den nationalen Gedenkkulturen gilt die grundsätzliche Überzeugung, dass wir heute mehr sind als eine Zwangsgemeinschaft zur Lösung aktueller finanz- und wirtschaftspolitischer Probleme.

Der luxemburgische Premierminister Jean-Claude Juncker hielt deshalb in seiner Gedenkrede im Deutschen Bundestag anlässlich des Volkstrauertages 2008 Skeptikern entgegen:

„Wer an Europa zweifelt, wer an Europa verzweifelt, der sollte Soldatenfriedhöfe besuchen! Nirgendwo besser, nirgendwo eindringlicher, nirgendwo bewegender ist zu spüren, was das europäische Gegeneinander an Schlimmstem bewirken kann.“

Jean-Claude Juncker – Luxemburgischer Premierminister