20.11.1918 - 297 bekannte deutsche Kriegstote
Eduard Karl Kassel
Josef Nentwig
August Skubsch
Martin Pjelach
Martin Wozniak
Wilhelm Wick
Friedrich Häuser
Josef Kroos
Julian Gasorovski
Walter Güthor
Paul Muntzinger
Giuseppe Cogliolo
Karl Reinhold
Otto Stange
Franz Pflöschner
Xaver Lindinger
Johann Grzanna
Wasili Wasiliew
Sauil Nikolajew
Willi Conzelmann
Anton Fischer
Hermann Stolze
Emil Wistermann
Andre Sslussar
Peter Boden
Heinrich Johann Dietrich Behling
Karl Wilken
Josef Grad
Karl Ballinger
Hugo Sollik
Artur Happe
Karl Nieland
Julius Lotter
Hermann Weber
Johann Metz
Iwan Kahns
Heinrich Stange
Albert Halbach
Friedrich Kistenmacher
Gottfried Hartten
Kurt Reinhardt
Rudolf Kaufmann
Peter Seiffen
Paul Volmer
Fritz Fundeisen
Rudolf Friedrich Westphal
Fritz Rassan-Brain
Attilio Lattanzia
Wilhelm Richter
Grigorij Polipow
Karl Schiller
Georg Meißner
Karl Heine
Paul Mechler
Franz Rutkowski
Ewald Pieritz
Heinrich Böringer
R. Sauer
Karl Geiger
Hermann Jankowski
Johann Spitzbarth
Heinrich Gensike
Richard Völkel
Paul Roeb
August Niedermeier
Janos Izba
Hermann Mertens
Alfred Reimann
Francesco Di Camillo Fasciolo
Hermann Klausch
Philipp Mordwinow
Edward Knappick
August Tränkle
Ludwig Thon
Wilhelm Maurer
Julius Purtzel
Christian Geckeler
Nikolaus Nauhauser
Ernst Scheid
Otto Fast
Johann Vieters
Johann Burkhardt
Hermann Koehler
Joseph Ricken
Otto Sattler
Georg Kalmbach
Jewgeni Popow
Emil Sell
Valentin Fellner
Karl Völkner
Bruno Maczijewski
Heinrich Busse
Heinrich Dickhardt
Paul Jackisch
Peter Jarzew
Hermann Hanekoss
Vincenzo Masci
Otto Dannheimer
August Munz
Philipp Schrodt

Herzlich Willkommen auf der Themenseite des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Wir haben hier Informationen zu den anstehenden hundertsten Jahrestagen rund um den Ersten Weltkrieg zusammengeführt und stellen ausgewählte Gedenkvorhaben, Projekte und Veranstaltungen des Volksbundes und anderer Organisationen sowie Institutionen aus dem In- und Ausland vor.

Sie finden hier u.a.  Projektideen für Schüler und Jugendliche, Tipps zur Organisation und Durchführung von Gedenkveranstaltungen, Hinweise auf geplante Gedenkveranstaltungen und weitere Hintergrundinformationen zum Thema. Die Seite wird laufend ergänzt, Sie sind herzlich eingeladen auch Ihre eigenen Vorhaben hier zu präsentieren, um so eine möglichst umfassende Information für Interessierte zu ermöglichen und Ihre eigenen Vorhaben vorzustellen.

2014 jährte sich der Beginn des Ersten Weltkrieges zum hundertsten Mal. In dieser „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ mit seinen mörderischen „Ausblutungsschlachten“ fanden fast 10 Millionen Soldaten einen grausamen Tod, weitere 20 Millionen wurden verwundet und blieben fürs Leben an Körper oder Seele gezeichnet. Ganze Landstriche wurden verwüstet – von Granaten zerklüftet, durch Giftgas verseucht. Namen wie Verdun, Ypern, Tannenberg oder die Somme  stehen für ein bis dahin beispielloses Massensterben, das der damaligen Propaganda vom „Heldentod“ hohnlacht. 2018 jährt sich das Ende des Ersten Weltkrieges zum hundertsten Mal.

Der Erste Weltkrieg veränderte das Leben der Menschen, Gesellschaften und Staaten in Europa. Die gemeinsame Erinnerung an diesen kollektiven Albtraum, seine Ursachen und Auswirkungen ist deshalb unverzichtbarer Bestandteil des europäischen Integrationsprozesses. Trotz Unterschieden in den nationalen Gedenkkulturen gilt die grundsätzliche Überzeugung, dass wir heute mehr sind als eine Zwangsgemeinschaft zur Lösung aktueller finanz- und wirtschaftspolitischer Probleme.

Der luxemburgische Premierminister Jean-Claude Juncker hielt deshalb in seiner Gedenkrede im Deutschen Bundestag anlässlich des Volkstrauertages 2008 Skeptikern entgegen:

„Wer an Europa zweifelt, wer an Europa verzweifelt, der sollte Soldatenfriedhöfe besuchen! Nirgendwo besser, nirgendwo eindringlicher, nirgendwo bewegender ist zu spüren, was das europäische Gegeneinander an Schlimmstem bewirken kann.“

Jean-Claude Juncker – Luxemburgischer Premierminister