23.09.1918 - 382 bekannte deutsche Kriegstote
Franz Josef Reschny
Ernst Steenbach
August Rudolf
Gustav Ecker
Julius Waldemar Karl Neumann
Ernst Frank
Jakob Wershoven
Hans Palfner
Hieronimus Ginder
Henry Hasprowsky
Richard Nobis
Josef Harzwardt
Fritz Haus
Arno Grüner
Ernst Lenk
Paul Pulst
Louis Hamann
Karl Sobotta
Johann Hörmann
Michael Spanier
Georg Häberlein
Wilhelm Greffesius
Heinrich Lange
Hans Karll
Stanislaus Bielski
August Keller
Hans Schröder
Josef Wirth
Wilhelm Wenner
Friedrich Hayden
Paul Joos
Otto Kobler
Erwin Mandel
Wilhelm Fischer
Heinrich Thalmann
Heinrich Kamper
Franz Smuda
Karl Möller
Hermann Vierkant
Gustav Schütz
Engelbert Steinhauser
Otto Christ
Adolf Lucia
Alliula Chabibulin
Heinrich Freund
Heinrich Nennecke
Heinrich Krallmann
Emil Mayer-Obersiebrasse
Josef Lubezynski
Otto Böttcher
Emil Rauterkuss
August Jürling
Adolf Arend
Herbert Strauss
Bruno Ruschewski
Robert Müller
Paul Arndt
Heinrich Langner
Karl Windscheif
Paul Nehring
Heinrich Schuppner
Ernst Kordex
Ludwig Wahl
Adam Bronnbauer
Wilhelm Bracht
Wilhelm Raatz
August Jockel
Gustav Hoppe
Johann Bergeest
Vinzent Nowak
Robert Alberti
Gotthold Seuring
Wilhelm Schmidt
Karl Göller
Ernst Buhtz
Franz Barnowski
Arthur Stallmann
Richard Gutzeit
Erich Steinbring
Anno Siebels
Hermann Rieth
Paul Broich
Alfred Luckner
Heinrich Friedrich Rendiga
Richard Voilard
Hermann Schmidt
Johannes Kunert
Hermann Kirchner
Kaspar Rinsche
Alfred Bruckner
Emil Wolff
Hermann Rosenkranz
Georg Wimmer
Franz Choina
Johann Klein
Martin Ludwig
Leopold Bach
Gotthard Richter
Adolf Fassbender
Max Bergfeld

Herzlich Willkommen auf der Themenseite des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Wir haben hier Informationen zu den anstehenden hundertsten Jahrestagen rund um den Ersten Weltkrieg zusammengeführt und stellen ausgewählte Gedenkvorhaben, Projekte und Veranstaltungen des Volksbundes und anderer Organisationen sowie Institutionen aus dem In- und Ausland vor.

Sie finden hier u.a.  Projektideen für Schüler und Jugendliche, Tipps zur Organisation und Durchführung von Gedenkveranstaltungen, Hinweise auf geplante Gedenkveranstaltungen und weitere Hintergrundinformationen zum Thema. Die Seite wird laufend ergänzt, Sie sind herzlich eingeladen auch Ihre eigenen Vorhaben hier zu präsentieren, um so eine möglichst umfassende Information für Interessierte zu ermöglichen und Ihre eigenen Vorhaben vorzustellen.

2014 jährte sich der Beginn des Ersten Weltkrieges zum hundertsten Mal. In dieser „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ mit seinen mörderischen „Ausblutungsschlachten“ fanden fast 10 Millionen Soldaten einen grausamen Tod, weitere 20 Millionen wurden verwundet und blieben fürs Leben an Körper oder Seele gezeichnet. Ganze Landstriche wurden verwüstet – von Granaten zerklüftet, durch Giftgas verseucht. Namen wie Verdun, Ypern, Tannenberg oder die Somme  stehen für ein bis dahin beispielloses Massensterben, das der damaligen Propaganda vom „Heldentod“ hohnlacht. 2018 jährt sich das Ende des Ersten Weltkrieges zum hundertsten Mal.

Der Erste Weltkrieg veränderte das Leben der Menschen, Gesellschaften und Staaten in Europa. Die gemeinsame Erinnerung an diesen kollektiven Albtraum, seine Ursachen und Auswirkungen ist deshalb unverzichtbarer Bestandteil des europäischen Integrationsprozesses. Trotz Unterschieden in den nationalen Gedenkkulturen gilt die grundsätzliche Überzeugung, dass wir heute mehr sind als eine Zwangsgemeinschaft zur Lösung aktueller finanz- und wirtschaftspolitischer Probleme.

Der luxemburgische Premierminister Jean-Claude Juncker hielt deshalb in seiner Gedenkrede im Deutschen Bundestag anlässlich des Volkstrauertages 2008 Skeptikern entgegen:

„Wer an Europa zweifelt, wer an Europa verzweifelt, der sollte Soldatenfriedhöfe besuchen! Nirgendwo besser, nirgendwo eindringlicher, nirgendwo bewegender ist zu spüren, was das europäische Gegeneinander an Schlimmstem bewirken kann.“

Jean-Claude Juncker – Luxemburgischer Premierminister